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Funktionelle Medizin
Was ist funktionelle Medizin?
Die funktionelle Medizin ist ein ganzheitlicher Ansatz, der mögliche Einflussfaktoren auf Ihre Gesundheit betrachtet, statt sich nur auf einzelne Symptome zu konzentrieren.
Sie betrachtet den Menschen als einheitliches System, in dem Genetik, Lebensstil, Umwelt und biochemische Faktoren miteinander wirken.
Die konventionelle Schulmedizin behandelt zunächst nur die offensichtlichen Symptome, wie Schmerzen, Müdigkeit oder Verdauungsbeschwerden. Doch diese Symptome sind oft nur die Spitze des Eisbergs. Viele Einflussfaktoren wirken oft zusammen, verstärken sich gegenseitig. Ohne gezielte Diagnostik und Analyse bleiben diese verborgen.​

Im Zentrum steht eine gründliche Anamnese kombiniert mit modernen Laboruntersuchungen, um mögliche Ungleichgewichte, Nährstoffdefizite oder Stoffwechselauffälligkeiten sichtbar zu machen. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und langfristige Gesundheit zu fördern.​
Wichtige Eckpunkte
- Betrachtet den Menschen als Individium, einschließlich Lebensstil, Umwelt, Genetik und
psychischer Gesundheit.
- Nutzt eine Kombination aus modernster Diagnostik und bewährten naturheilkundlichen Methoden.
- Entwickelt individuelle Behandlungspläne, die auf die Bedürfnisse jedes Patienten zugeschnitten sind.
Faktoren, die berücksichtigt werden müssen
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Ernährung: Nährstoffmängel, Unverträglichkeiten, entzündungsfördernde Lebensmittel
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Umweltbelastungen: Toxine wie Schwermetalle, Pestizide, Schimmel
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Lebensstil: Bewegungsmangel, Schlafmangel, chronischer Stress
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Mikrobiom: Darmgesundheit, Dysbiose, Verdauungsstörungen
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Hormone: Hormonelle Ungleichgewichte, Schilddrüse, Nebennieren, Geschlechtshormone
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Epigenetik: Genetische Prädispositionen und epigenetische Veränderungen
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Psyche & Emotionen: Mentale Gesundheit, emotionale Belastungen
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Immunsystem: Autoimmunreaktionen, Fehlregulation, Allergien
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Soziale Einflüsse: Isolation, gesellschaftlicher Stress
Messen, Machen, Messen
Ein integraler Bestandteil in der funktionellen Medizin ist die Labordiagnostik, diese gehen Hand in Hand. Durch gezielte Laboruntersuchungen können stoffwechselliche Ungleichgewichte, hormonelle Dysbalancen, Nährstoffmängel oder entzündliche Prozesse erkannt werden, die oft die Wurzel von Symptomen wie Müdigkeit, Schmerzen oder Verdauungsproblemen sein können.
Mit anderen Worten: Funktionelle Medizin ohne Labordiagnostik wäre wie ein Kompass ohne Karte - Einflussfaktoren bleiben unentdeckt. Messung und Analyse helfen, individuelle Faktoren sichtbar zu machen und gezielt zu begleiten.
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